Social Media organisieren

Social Media aus vorhandenem Material: So bereitest du die Zusammenarbeit vor

Für den Einstieg sind ein geordneter Materialordner, ein klares Ziel und ein Ansprechpartner für Freigaben wichtiger als möglichst viele Aufnahmen. Aus vorhandenem Material können unterschiedliche Formate entstehen. Welche sinnvoll sind, zeigt sich erst bei der Sichtung.

Zuerst das Ziel klären

Willst du neue Projektanfragen, mehr Bewerbungen, Produktverkäufe oder einen aktiven Austausch mit deiner Community? Beschreibe außerdem, wen du erreichen möchtest. Ein Betrieb erklärt ein Projekt für private Bauherren anders als für einen gewerblichen Einkauf.

Das gehört in den Materialordner

  • Originalfotos und Originalvideos in möglichst guter Qualität.
  • Logo, Farben, Schriften und vorhandene Gestaltungsvorlagen.
  • Kurze Informationen zu jedem Projekt: Was sieht man, für wen wurde es gemacht und was ist besonders?
  • Hinweise, welche Personen, Kunden, Orte und Namen gezeigt werden dürfen.
  • Beispiele für einen Stil, der dir gefällt – und für Dinge, die du vermeiden möchtest.

Google Drive oder Dropbox eignen sich für einen gemeinsamen Ordner. Ein Unterordner pro Projekt oder Drehtag ist meist übersichtlicher als viele einzelne Chatnachrichten. Für die Sichtung braucht die Agentur noch keinen Zugriff auf deine Social-Media-Konten.

Aus einem Thema mehrere Formate machen

Ein Baustellenprojekt kann zum Beispiel in einem Karussell den Ablauf erklären, in einem kurzen Video einen Arbeitsschritt zeigen und in Stories eine konkrete Frage aufgreifen. Nicht jedes Material trägt alle drei Formate. Ein unscharfer Clip wird durch einen anderen Zuschnitt nicht automatisch ein überzeugendes Reel.

Den Testmonat sinnvoll begrenzen

Vereinbart Formate, Anzahl, Materialmenge, Korrekturrunden und Zuständigkeiten. Auch die Zeit für Materialsichtung gehört zum Aufwand. Nach dem Test lässt sich besser einschätzen, welche laufende Betreuung zu eurem Rhythmus und Budget passt.

Freigabe und Auswertung einplanen

Eine Vorschau macht Texte, Bilder und Reihenfolge vor der Veröffentlichung prüfbar. Legt fest, wer Rückmeldungen bündelt und wann sie gebraucht werden. Für eine spätere Veröffentlichung nutzt ihr nach Möglichkeit Rollen oder Einladungen der Plattform. Musik und Nutzungsrechte werden passend zum konkreten Einsatzzweck geprüft; ein verfügbarer Trendsound ist nicht automatisch für jeden Unternehmenseinsatz freigegeben.

Im Anschluss zählen nicht nur Aufrufe. Je nach Ziel sind passende Anfragen, Profilbesuche oder Rückmeldungen wichtiger. Unsere Social-Media-Betreuung verbindet Planung und Umsetzung; Videoschnitt lässt sich auch als einzelnes Projekt beauftragen.